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Leseempfehlung: „Stadt der Rebellion“ (Omar Robert Hamilton)

Ein Buch zum Weinen. Über Ermordete und ihre Träume, die sich in realen Verhältnissen auflösen. Ein Buch über die eigene Machtlosigkeit im Kampf gegen Verhältnisse ohne konkrete Umsetzungsideen des Wie. Ein Buch über die Anwendung von verheißungsvoller Technik und das Erkennen ihrer Sinnlosigkeit, wenn die Inhalte nur wenige erreichen. Unbedingt lesen, so traurig es auch ist.

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„Sitzen ist fürn Arsch“ – Buchvorstellung im Renkli am 20.2.18

Ratgeberliteratur ist nicht die Sortimentsintension von Kapitaldruck als Buchladen. Aber wie die Zufälle manchmal so spielen. „Sitzen ist fürn Arsch“ ist nicht nur informativ geschrieben, sondern auch flott und zum Schmunzeln anregend. Lesen ist meist eine ruhige, sitzende Tätigkeit. Trotzdem schafft es Vivien Suchert mit ihrem Buch, lesen auch mal im Stehen zu versuchen und die ein oder andere eigene Bewegung mehr zu unternehmen. Ihr Motto beherzigend: „Wer länger sitzt, ist früher tot.“

Weil ein direkter Austausch von Gedanken immer noch die beste Form ist, möchten wir darauf hinweisen, dass Vivien Suchert am 20. Februar ihr Buch in der Weinbar Renkli vorstellt. Das Renkli ist zu finden in der Karl-Liebknecht-Straße 2, gegenüber vom LVZ-Gebäude.

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Blade Runner – Träumen Androiden von elektrischen Schafen?

Seit nun zwei Wochen läuft „Blade Runner 2049“ in den Kinos. Der Medienrummel um einen Folgefilm zum ‚Klassiker‘ „Blade Runner“ ist unangenehm. Klassiker als Film – ja, aber bestimmt nicht im jetzt beworbenen Mainstreampublikum. Jahrzehnte (1982 erstmals im Kino) plus Directors Cut Veröffentlichung (1993) hat es gebraucht für eine breite Fanbasis.

Auch beim Autoren der Grundlagen der Story, Philip K. Dick, heißt es heute gern, dass er zum Kanon der amerikanischen Literatur gehöre.

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Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts

Text: © Francis Hunger (www.irmielin.org):

Ich erinnere mich an Fenstervergitterungen in meiner Kindheit, die gleichzeitig die Strahlen einer aufgehenden Sonne darstellten. Ein Bild, welches unter anderem auch auf das FDJ-Emblem mit seinen stilisierten Sonnenstrahlen verweist. Dass ausgerechnet Sonnenstrahlen zur Absperrung dienen, ist trauriges Sinnbild für die Eingitterung einer Utopie, welche sich zum Ziel gemacht hatte, dass kein
Mensch ein geknechtetes Wesen sein möge.

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„Wie überlebe ich als Künstler?“

Am kommenden Mittwoch (14.12.2016) findet im Festsaal der HGB eine Lesung mit Ina Roß statt. Ihr Buch „Wie überlebe ich als Künstler?“ stellt die derzeit an der National School Of Drama in Neu Delhi Lehrende vor.
Wir sind mit einem kleinen Büchertisch dabei. Veranstalterin ist die Bibliothek der HGB.
18 Uhr beginnt die Veranstaltung. Der Eintritt ist kostenlos.

Vorab ein kurzer Spaziergang durchs Buch:

„Wie überlebe ich als Künstler?“ kostet 19,80 € und ist im Kapitaldruck Sortiment vorhanden.

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Kritik des Familismus – Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes

„Familismus bezeichnet die weitgehende Identität von Familie und Gesellschaft. Danach bildet das System aller Familien das Gemeinwesen. Familismus ist auch die Überbewertung des familiären Bereichs als Quelle für soziale Kontakte. In familistischen Gesellschaften gilt die Familie als der Dreh- und Angelpunkt aller sozialen Organisationen.“ So skizziert der Klappentext den Inhalt des Bandes aus der theorie.org Reihe aus dem Schmetterling Verlag.
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine familistische Gesellschaft.

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Gisela Notz: Kritik des Familismus